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Ein weiteres tolles WordPress-Blog
Wer nicht geniesst, ist ungeniessbar. (Konstantin Wecker)

Baileys legt erst jetzt den Rest seines Winterfells ab. Es juckt und krabbelt ihm überall. Aber ehe man sich mühevoll und unter den tollsten Verrenkungen selber anstrengt ……
….lässt sich die kleine Genusswurzel lieber kratzen. Er fusselt wie blöd und überall kleben Pferdehaare – macht sich besonders gut bei 38,5 ° im Schatten ![]()
Danach ist Spaß auf der Koppel angesagt!
Grosse Steine, kleine Steine
Wunde Beine, Aussicht: keine! (unbekannt)
Inspiriert durch einen Tourenvorschlag auf der HP der Fam. Geier begann unsere nächste Wanderung am 05.06.2010 auf dem Parkplatz am Ortsausgang Rosenthal.

Zudem hatten wir wieder eine "Premiere": Bei den LOWA meiner besseren Hälfte schieden sich Tage vorher die Geister , bzw.die Sohle vom Leder. Also retour zu Globetrotter. Nach stundenlangem hin- und her, probieren, suchen und Rabatt aushandeln entschied er sich schliesslich auch für ein paar Wanderstiefel der Marke MEINDL.

So gerüstet starteten wir vom Parkplatz aus auf zunächst auf asphaltierten, gesplitteten Wegen in Richtung Fuchsteich.

Unterwegs gab der Wald den Blick frei auf den Schneeberg – einem unserere nächsten Ziele:

Mitten im Wald entdeckten wir dann eine Rarität:

Der Fuchsteich wurde dann relativ schnell und gemütlich erreicht.
Dann folgten wir dem Insidertipp und gelangten über versteckte Pfade und in völliger Zweisamkeit zur Christianenburg (CZ). Leider lasen wir in unserer Beschreibung zu spät, dass an dieser schönen Hotelanlage schon lange Stille herrscht. Allerdings fanden wir Bauarbeiter vor – was für die Zukunft Hoffnung aufkeimen lässt. Ein Messingschild mit Preisen lag an dem schönen alten Brunnen auf dem Rand:
Einzelbett 45,- DM…. Ein Witzbold hatte mit Bleistift € hinter die DM gekritzelt.

Die Strecke von der Christianenburg zum Taubenteich wurde etwas abenteuerlich. Keine Schilder weit und breit. Immer entlang der Grenze folgten wir einem fast unsichtbaren Pfad, den derzeit anscheinend nur das Rotwild kannte und nutzte.

Wildnis pur

Mehrmals blieben wir im Morrast stecken – ein Tribut an die vorangegangenen reichlichen Regenfälle. Immer wieder drehten wir um oder querten Bäche. Dank MEINDL blieben unsere Füsse trocken.![]()
Auf den letzten Metern zum anvisierten Taubenteich – wir hörten schon die Leute da, fanden aber keinen Weg – ging es waldquerein. Dabei fanden wir herrliche Pilze. Fest, gross und manche etwas arg gefärbt. Keine Ahnung, ob Hexen- oder Satanspilz…..haben uns letztendlich dann doch nicht getraut, die am Abend zu verarbeiten.

Giftig oder nicht ? Endlich da – das Entenpärchen bekam auch etwas vom Proviant.

Am schönen Taubenteich rasteten wir in angenehmer Gesellschaft.

Der Rückweg führte uns über den Hühnerberg, wieder am Fuchsteich vorbei und hinauf zum Parkplatz. Die letzen km fielen uns etwas schwer. Durch Sonne, Hitze und die gesplitteten Forstwege ( tausendmal besser ausgebaut als die Straßen der Umgebung ) wurden wir pflastermüde.

Erfrischendes, klares Wasser am Wegesrand half uns über unseren "Hänger". Wir hatten leider zuwenig Wasser mitgenommmen. Nach 6 Std. kamen wir recht geschafft am Auto an.
Fazit: tolle Strecke, etwas abtenteuerlich, schöne Seen, Wildnis und Ruhe pur.
"Besteigen und bestiegen werden, ist das höchste Glück auf Erden". Im Elbsandsteingebirge wurde dieses Zitat auf dem Gipfel "Khedive" – dessen Name "osmanischer Vizekönig" bedeutet – niedergeschrieben.
Der 25.04.2010 war der grosse Tag, an welchem wir etwas für unsere Gesundheit tun und zum ersten mal unsere Ausrüstung testen wollten. Die LOWA meiner besseren Hälfte und meine MEINDL, die Trekkingstöcke und der eilends gekaufte Rucksack hatten ihre Premiere.
Gegen 10 Uhr fuhren wir auf den Parkplatz an der Ottomühle ein und ergatterten für 3,- € Tagesgebühr grad noch so den drittletzten Stellplatz. Kurz noch ein netter Plausch mit den Leuten vom Auto nebenan und dann Abmarsch.

Nach den letzten Häusern bogen wir rechts zum Glasergrund ab und folgten der Ausschilderung zur Grenzplatte auf ein angenehm zu gehenden Umwegen.

Auf der Grenzplatte genossen wir die fantastische Aussicht über Kletterfelsen und deren „Besetzer", ……

…..sowie den Blick auf die Ortschaft Ostrov (Eiland). Dort hinunter wollten wir, um nach unserem missglückten Versuch 2009 nun ein kühles Kozel geniessen zu können .

Nach der Rast auf der Grenzplatte ging es über einen Pfand, dessen Anfang herrlich versteckt liegt. Wir folgten eine Weile dem Grenzverlauf, ehe wir auf etwas verwitterten Wegen hinunter ins Tal gelangten.


Aus dem Wald heraus kamen wir an eine Straße und folgten dieser nach rechts in die Ortschaft Eiland. Vorbei an einem Polizeigebäude ging es in die anvisierte Wirtschaft. Auf der gemütlichen Terasse ruhten wir aus, genossen den Bilck Richtung Tyssaer Wände und ein kühles, dunkles KOZEL.
Hier ein herrlicher Blick von Eiland aus auf die Grenzplatte:

Zurück zur Ottomühle ging es zuerst auf dieser Straße bis zu Grenze …..

… dann auf einem befestigten Wirtschaftweg durchs Bielathal und immer wieder gaben Schneisen den Blick auf die Felsen frei.

Vorbei an der Bergrettung kamen wir nach knapp 5 Stunden wieder an der Ottomühle an.

Fazit : tolles Wetter, herrliche Felsen und Landschaften, schöne Wege, gerne wieder mal – dann weiter in Richtung Tyssaer Wände.
Bauernregel für diesen Tag: Wie zur Dreifaltigkeit das Wetter fällt, es bis zum Monatsende hält.
Ja, klar! UND über das Monatsende hinaus! Da setzten die Wolkenbrüche erst recht ein.
Baileys steht Pfingstmontag etwas missmutig und pitschepatschenass auf seiner Koppel.


Derweil wird in seiner Box eifrig gelötet und geschraubt. Die neue Tränke ersetzt das alte AUSLAUFmodell. Nun ist endlich Schluss mit der Sumpflandschaft im hinteren Teil der Box.

Danke Jungs!

Mitte Mai ist der Winter vorbei. (Bauernregel)
Na hoffentlich weiss das das Wetter auch !!!
Es war am 13.05. gegen halb sieben in der Früh jedenfalls ganz schön frisch, als wir uns mit Cannavaro und Baileys im Hänger auf grosse Fahrt gen Kalkreuth begaben. Baileys´ Dressurprüfung der Klasse A begann schon um 8.30 Uhr. So hatten wir dort frierenderweise grad noch Zeit für einen Kaffee, ehe es ernst wurde.


Baileys und Cannavaro kosteten schon mal das Kalkreuther Gras. Die beiden fühlten sich in ihren Minikoppeln sichtlich wohl.

Dressur A 6: Anja und Baileys in der Vorbereitung

Konzentration

Wertnote 6,4 und ein Lächeln

Pullerpause

Warten auf die Plazierung……

7. Platz



Danach gab es das verdiente Mittagessen für Brauni.
Es kommt nicht darauf an wie alt man ist, sondern wie man alt ist. (Ochsenius)
Die leider sehr selten gewordenen Begegnungen zwischen Marco und Baileys gleichen immer mehr einem Faxenkabinett der besonderen Art.

"Hau ja mit der harten Bürste ab ! Das ist die falsche…."

"Hör auf, das kitzelt !"

" Sonst kaue ich……."

"….dir ein Ohr ab ! "

"Dann schaust du voll blöd aus…hi, hi…."

"Ja, ja….dort bitte mal kratzen…."


Baileys – die kleine Genusswurzel

Na dann.. Tschüss bis zum nächsten mal…..
Danach gab es Spass auf der Koppel:

Ja , ja….. die jungen Hüpfer eben……

Lieben Dank an Jessi für diese 2 Aufnahmen ![]()
Vorausschauendes Fahren heisst nicht, heute schon links zu fahren, falls man morgen überholt. (unbekannt)
Wie wahr, wie wahr….alltäglicher Wahnsinn auf der A 17. Da zuckeln jeden Tag irgendwelche Knollos mit ner 80 auf der linken Spur und meinen, die anderen disziplinieren zu müssen.
Aber zurück zum Kuschelmonster Baileys. Am ersten Maiwochenende fand unser 10. Turnier im RV Schloß Röhrsdorf statt. Baileys spürte die Unruhe der umfangreichen Turniervorbereitungen.

skeptischer Blick
Trotz seiner langen Trainingspause von Ende Dezember bis Ende März entschlossen wir uns recht kurzfristig, den Dicken zu Hause an den Start gehen zu lassen. Lisa und Baileys gaben Freitagnachmittag gleich als 4. Starter in der E 5 ein schönes Bild ab.
Die Vorstellung wurde mit einer Wertnote von 7,0 honoriert. Mit etwas Bangen warteten wir bis zum Ende der Prüfung und etwa 30 Starter später war klar, dass es für eine Plazierung reichen würde.

Glückwunsch!
Die oft gerittene L 2 war am Samstag die Aufgabenstellung für Anja. Mit Elan trabte Brauni seiner Aufgabe entgegen:

Brauni wusste die Aufgabe leider auch auswendig und baute die Kurzkehrtwendung schon mal alleine ein – leider ein paar Meter vor A :

Das machte sich im Richterprotokoll nicht so gut.
Im Mitteltrab war er wie immer etwas unmotiviert, lieferte aber insgesamt eine brave Vorstellung ab. In Anbetracht der Vorgeschichte waren wir vollauf zufrieden und mit 19 Jahren soll das erst einmal einer nachmachen.

Im Leben eines jeden Büromenschen gibt es drei einschneidende Ereignisse: Erstens einen Wechsel des Vorgesetzten, zweitens den Tod der Topfpflanze und drittens eine neue Telefonanlage. (Chr.Ankowitsch)
Aprilwetter im wahrsten Sinne des Wortes. Baileys findet es Klasse und verpasst sich genüsslich und sehr sorgfältig eine Fango-Packung von der Ohren-, bis zur Schweifspitze. Ein Dankeschön an Lisa für die Schnappschüsse…


Bedauernswert ist derjenige, der ihn dann noch reiten will – Staublunge ist vorprogrammiert. Dazu kommt Baileys ewiges Gezappel und Gezänk wegen der Säuberungsmassnahme: "Bitte keine harte Bürste…und NICHT am Bauch kitzeln…!!!"
Mitte April dann endlich kein Aprilwetter mehr, sondern Sonne und blauer Himmel. Brauni darf zum ersten mal auf seine Koppel. Aber zuvor muss er noch eine sonntägliche Arbeitseinheit absolvieren.
Die Jessi reitet schon mal ab
, bevor es für Baileys dann mit Anja im Sattel ernst wird:


Hübsch in der Traversale anzusehen…
…und auch der (ungeliebte) Aussengalopp klappt:

Danach endlich ins Grüne, relaxen und dick und rund fressen…..

….ist die schönste Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt. (Emanuel Geibel)
Die Knospen spriessen und Baileys freut sich über die ersten grünen Hälmchen.
Brauni hat seinen Winterschlaf ebenfalls beendet. Er ist wieder fit und kann geritten werden, um eventuell aufkommender Frühjahrsmüdigkeit keinen Raum zu bieten. Jetzt, Ende März hat Anja den Braunen für eine erste Trainingseinheit unter dem Sattel.
Trotz einer Pause von 3 Monaten ist Baileys locker und easy :
Hier findest Du ein erstes Video :
http://www.youtube.com/watch?v=LRffkVyQWvw
Zirkuslektion ?? Eher munteres überkreuzen bei der Kurzkehrtwendung.

Im Aussengalopp vor dem Röhrsdorfer Schloss:

Das "neue " Auto wird ausgiebig vom Baileys geprüft und begutachtet. Als Möhrentransporter scheint es grad zu taugen. einen Hänger kanns nicht ziehen……![]()

Wer stört ?

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