Das Schwerste an einer Idee ist nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist.
(Chris Howland)
Auweiha….hier ist schon lang nichts mehr berichtet worden. Setzten wir nun Baileys Geschichte mit dem Turnier im August 2011 in Oberfrauendorf fort.
Zurück zur Idee: Baileys und Jessi starten zum Turnier in der neuen Heimat im A** ![]()
War diese Idee, ein 20-jähriges Pferd in ein A** zu schicken, gut ?

Baileys Meinung dazu schien klar und deutlich ! ![]()
So richtig wohl war mir jedenfalls auch nicht. Bei beiden lag das letzte A-Springen gefühlte 10 Lichtjahre zurück. Der Brauni war im Mai 2009 mit seiner ehemaligen Jugendreiterin Josi in Röhrsdorf siegreich im A-Stil Jug./Jun. Es war das erste und zugleich letzte gemeinsame A-Springen für die beiden. Bei Jessi musste man viel weiter zurück … irgendwann 2006 mit dem Baileys. War es der 2.Platz in Pirna ?
Naja, jedenfalls waren zufällig vor dem Turnier keine Eisen auf der Koppel verlustig gegangen, hatte keinerlei Klopperei stattgefunden und der Brani war mit seinen 20 Lenzen fit wie ein Turnschuh. Alle freuten sich auf das erste große Drei-Tagesturnier in Oberfrauendorf.

Die Zöpfchen sind schon drin – was das bedeutet. verrät Baileys angespannte Mimik
Der niegelnagelneue Richterturm war am Donnerstagabend fast fertig. 

Am Freitagmorgen wurde das Fundament der Treppe betoniert und bei Eintreffen der Richter am Nachmittag wurden grad noch die letzten Stufen eingebaut – es konnte also losgehen ….
Baileys und Jessi waren im E-Stil natürlich wieder als Erste am Start – wie konnte es anders sein.
Im Gegensatz zum Rennsemmel-gehabe beim Turnier Röhrsdorf präsentierte sich der Braune hier schon beim Abreiten total easy und gelöst. Genau so locker absolvierten die beiden ihren Parcours fehlerei und konnten die Wertnote 6,7 einheimsen.



Baileys gefiel der Boden, die Hindernisse und alles Drumherum – er war zufrieden mit sich und der Welt. Am Ende langte es für den 5. Platz ![]()
Freude und Aufatmen. Da konnte Jessi für Samstag etwas beruhigter in das A** gehen. Ich verzog mich von der Abreitehalle und Henry kümmerte sich um seine Reitschüler.
In dem A** sah man dann einen jugendlichen braunen Wallach, der mit zufriedener Miene jeden Sprung anpackte, locker bewältigte und ab Hinderniss Nr. 5 immer kerniger wurde….

Gut, dass nicht mehr gar so viele Sprünge folgten.

Der Viertel Zeitfehler auf Grund der weiten, bequemen Wege war vollkommen egal. Es ging nur darum, gemeinsam ein schönes Springen zu absolvieren.

GRINS …. warten, ob es für ne Schleife langt ….
Am Ende reichte es dicke für eine Plazierung und mir fiel ein ganzes Gebirge vom Herzen ob der Tatsache, dass der 20-jährige Baileys das A** so spielend leicht und locker bewältigt hatte.


Nun konnte Baileys wieder die Koppelzeit mit seinen Kumpels geniessen, verliebt nach den Stuten gucken, sich in den Rücken beissen lassen und den Hajo ärgern …….

Ach wie ist das Pferdeleben schön !!!!!!



















































































